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Bienenweide Tübinger Mischung |
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Bienenweide aus 11 einjährigen Blütenpflanzen für Brachflächen (Tübinger Mischung)
Tübinger Mischung wurde für die Begrünung von brachgelegten Feldern im Extensivierungs-Programm der Europäischen Union entwickelt. Seit über 10 Jahren hat sich die Tübinger Mischung in ganz Mitteleuropa als Bienenweide bewährt. Das Saatgut wird von vielen Anbietern listenmäßig geliefert und kann über Agrarmärkte, Gartencenter und den Saatguthandel in Gebinden von 1 kg bis 50 kg geliefert werden. Tübinger Mischung eignet sich auch für kleine unbestellte Acker- flächen und für unbenutzte Beete im Garten. Das Blütenangebot nutzen Honigbienen, Wildbienen und viele andere Insekten.
Zusammensetzung:  Tübinger Mischung ist für alle Böden und in allen Lagen geeignet, mit Ausnahme trockener Sandflächen. Die Aussaat sollte in feuchten Boden erfolgen, das Saatgut muß leicht von Erde bedeckt sein, da es einige Dunkelkeimer enthält. Bei Drillsaat kann etwa 5 cm Furchentiefe eingestellt werden, bei flächiger Aussaat sollte das Saatgut eingeeggt werden. Die Aussaat sollte terminlich so festgelegt werden, daß die Sämlinge nicht mehr von den Nachtfrösten der Eisheiligen geschädigt werden. Vielerorts hat sich die erste oder zweite Maiwoche als Saattermin bewährt. Bei Maschinensaat werden 7 kg/ha benötigt, bei Flächensaat 9-10 kg je nach Bodenkörnung.
Tübinger Mischung beginnt etwa 3 Wochen nach Aussaat zu blühen. Die einzelnen Komponenten garantieren ein Blütenangebot, das bis zum Einsetzen der Fröste im Spätherbst andauert. Tübinger Mischung bietet ein reiches Pollenangebot. Wenn die Sommermonate nicht zu trocken sind, können außerdem Honigbienen aus dem Nektar der verschiedenen Blüten einen wohlschmeckenden Honig bereiten.
Tübinger Mischung sollte im Herbst nicht abgeschlegelt werden, sondern den Winter über stehen bleiben. Die Samen werden von körnerfressenden Vögeln gern angenommen. Die Pflanzenreste können im Frühjahr untergepflügt oder, noch günstiger, eingegrubbert werden. Tübinger Mischung erhöht auch als Gründüngung den Nitratgehalt des Bodens nur unwesentlich, da sie keine Leguminosen enthält. Wenn mehrjährige Begrünung mit Tübinger Mischung gewünscht wird, muß in den Folgejahren zunächst nicht neu eingesät werden. Die im Frühjahr noch vorhandenen restlichen Samen genügen für eine Neubegrünung. Durch eine leichte Bodenbearbeitung im April sollten die gereiften Samen leicht mit Erde bedeckt werden. Oft gelingt dies auch im dritten Jahr. Tübinger Mischung eignet sich hervorragend für Trinkwasser-Schutzgebiete.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. Januar 2009 um 06:03 Uhr |