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| Wildbienen brauchen Ihre Hilfe |
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. Lebensweise Die meisten Wildbienen leben nicht wie die Honigbiene in Sozialstaaten, sondern allein und deshalb werden sie meistens übersehen. Die allein lebenden Wildbienen kennen keine Brutpflege. Die Weibchen bauen ohne Mithilfe von Artgenossinnen Nester in vorhandenen oder selbst geschaffenen Hohlräumen und legen darin Brutzellen an. Jede Brutzelle wird mit einem Nahrungsvorrat aus Pollen und Nektar versorgt, der von der Larve im Laufe der Entwicklung verzehrt wird. Die höchst interessante Biologie unserer Wildbienen, ihre wichtige Rolle in der Natur, ihr grosser Nutzen für den Menschen, aber auch ihre zunehmende Seltenheit aufgrund menschlicher Eingriffe bleiben oft unbeachtet. Hilfe für die Wildbienen Es gibt vielfältige Möglichkeiten, unsere heimischen Bienenarten zu fördern. Wildbienen sind auf das Vorkommen ihnen zusagender Wildpflanzen in der näheren Umgebung ihres Nistortes angewiesen. Sie profitieren davon, wenn wir das Blütenangebot erhöhen, zum Beispiel durch das vermehrte Dulden von Wildstauden. Auch Küchenkräuter stellen für viele Wildbienen wichtige Nahrungspflanzen dar. Daneben können auf einfache Art Nisthilfen erstellt werden. Die Weibchen sind zur Eiablage auf unterschiedliche Hohlräume angewiesen. Bietet man ihnen an einem sonnigen und vor Regen geschützten, südost- bis südwestexponierten Platz verschiede Nisthilfen an, so lassen sich Wildbienen leicht im Garten ansiedeln. Man kann dabei Kreativität walten lassen. Hartholzstücke mit Bohrlöcher oder Bündel von hohlen Pflanzenstängeln an sonnigen Plätzen aufgestellt, werden gerne als Nistplatz angenommen.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Januar 2010 um 20:46 Uhr |
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